Die Aussage dieses Bildes versteht jeder – ohne Worte.
Erstens vermögen Bilder Informationen schneller zu transportieren. Ein Bild kann man „mit einem Blick“ erfassen. In 1-2 Sekunden kann ich ein relativ komplexes Bild erfassen.
Zweitens ist das Bildgedächtnis dem Sprachgedächtnis weit überlegen. An Bilder der Kindheit erinnern wir uns meistens weit intensiver, als an gesprochene oder gelesene Worte. Durch eigene Assoziationen ist offensichtlich eine Verankerung und Einbettung in das Gehirn besser gewährleistet. Durch Bilder lassen sich damit Botschaften nachhaltiger im Gedächtnis verzurren.
Drittens zeichnet sich vor allem Film- und Fotomaterial gegenüber Texten durch tendenziell größere Glaubwürdigkeit aus. „Einmal gesehen, ist besser als 10 Mal gehört“ drückt dieses Gefühl der authentischen Wahrnehmung treffend aus.
Viertens gilt, dass auch das äußere Bild nur als „Impulsgeber“ für das innere Bild fungiert. „Das Auge als Quell visueller Information liefert nicht mehr als 10 bis 20 Prozent der Wahrnehmung. 80 bis 90 Prozent der Wahrnehmung sind Zusatzleistungen des Gehirns“. Man sieht also nur im Bild, was man schon im Kopf hat. Die Macht des Bildes hat auch etwas mit den Fähigkeiten des Gehirns zu tun. So speichert unser Gehirn ca. 75% visuelle Reize, aber nur 13% auditive.
Deshalb an dieser Stelle einiges zu den Marketingmedien, die am ehesten nutzbar erscheinen:
Autor Christiane Rummel, Ideenschmiede Sauerland
